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Esoterik und die Macht der Gerüche

Esoterik und die Gerüche

Gerüche – Esoterik

Die Frage, was Kunden zum Kauf verleitet, gehört wohl zu den wichtigsten bei Unternehmen in beinahe jeder Branche. Sind es bunte Verpackungen, ansprechende Bilder oder Sprüche, die von einer vermeintlich hohen Qualität zeugen? Viele unterschätzen dabei jedoch einen Sinn, der in der heutigen Zeit bei den meisten als unwichtig gilt, nämlich der Geruchssinn.

Emotionen durch Gerüche auch in der Esoterik

Besonders Gerüche sind in der Lage, beim Menschen Emotionen auszulösen. Etwa wirkt der Duft von Lavendel entspannend und der von gebratenem Fleisch appetitanregend. Umgekehrt können „schlechte“ Gerüche Ekel oder Abneigung bei uns hervorrufen. Dies liegt daran, dass die Eindrücke unserer Nase nicht erst gefiltert, sondern direkt in dem Bereich der Gehirns verarbeitet werden, der für Emotionen und Erinnerungen zuständig ist. Damit nimmt der Geruchssinn beim Menschen eine Sonderrolle ein und kann uns leicht manipulieren.
Obwohl der Geruchssinn noch nicht einmal vollständig erforscht worden ist, sind bereits jetzt Duft-Marketing-Unternehmen aktiv, die für eine höhere Zufriedenheit beim Kunden sorgen sollen – und das nur durch die Anwesenheit von einem Geruch. Einige von ihnen – zum Beispiel Scentcommunication (zu deutsch: Geruchs-Kommunikation) – sind bereits seit 16 Jahren am Markt.

Hotels, Autos und die Deutsche Bahn – Ziel Esoterik

So nahmen bereits mehrere internationale Hotelketten den Dienst solcher Unternehmen in Anspruch. Duftexperten versuchen in einer Arbeit, die mehrere Monate dauert, das Hotel mit einem bestimmten Geruch zu repräsentieren. Um die Wiedererkennung zu steigern, soll er in allen Hotels der jeweiligen Kette zum Einsatz kommen. In mehreren Versuchen wurde bereits bewiesen, dass die Besucher die Lobby danach heller und einladender, den Service freundlicher und zuvorkommend beschrieben.

Bei der Deutschen Bahn wurde dies auf einer Strecke in Süddeutschland ebenfalls getestet. Ein Duftcocktail, der so gering konzentriert war, dass man ihn nicht bewusst wahrnehmen konnte, wenn man nicht darauf achtete, sollte Pendler beruhigen und die Deutsche Bahn positiver erscheinen lassen. Umfragen auf dieser Strecke kamen zu einem erstaunlichen Ergebnis. Saß man in dem Abteil, das mit Duft behandelt wurde, hatte man plötzlich mehr Verständnis für Verspätungen, bewertete das Preis/Leistungs-Verhältnis besser, fand den Komfort angenehmer und hatte einen besseren Eindruck von der Deutschen Bahn. Derzeit prüft das Unternehmen, ob sich ein Einsatz von Gerüchen in jedem Zug in Deutschland lohnen würde, um den Umsatz zu steigern.

Auch Autohersteller greifen bereits auf Düfte zurück, um ihren Kunden etwas für die

Nase zu bieten und den Innenraum des Autos so qualitativ hochwertig wie möglich darzustellen. Am offensichtlichsten macht das noch der Hersteller Mercedes, der jetzt bei einigen Modellen damit begonnen hat, Beduftungssysteme einzubauen, die es dem Nutzer ermöglichen, zwischen verschiedenen Düften zu wählen.

Experimente haben in der Vergangenheit bereits das Potenzial von Gerüchen bewiesen. Allein durch ihre Anwesenheit geben Kunden mehr Geld aus und bleiben länger in Geschäften. Dennoch befindet sich die Manipulation von Kunden durch Gerüche in ihren Anfängen. Doch schon in ein paar Jahren könnten Düfte von Unternehmen eingesetzt werden, wie heute bunte Verpackungen oder Bilder.